Industrieabwasser

Die Behandlung von Industrieabwasser bedarf einer sorgfältigen und ausgewogenen Lösung bei der Planung. Die Abwässer sind meistens einseitig mit Schadstoffen belastet. Im Gegenzug fehlen oft wichtige Nährstoffe für die biologische Abwasserbehandlung oder deren Verhältnis ist nicht ausgewogen (z. Bsp. C/ N / P). Je nach gefordertem Reinigungsziel müssen die Kläranlagen mit meist aufwändiger Technik ausgestattet werden. Wirtschaftlich ist es sinnvoll, dass gereinigte Wasser wenn möglich wieder zu verwenden, um die wertvolle Ressource Trinkwasser einzusparen.

 

 

 

Anwendungsbeispiel Faserplattenproduktion

 

Die Abwässer aus der Produktion von mitteldichten Faserplatten (MDF) zeichnen sich durch eine hohe CSB – Belastung aus.

Die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor sind unterrepräsentiert.

Zur Lösung der Aufgabe plante PRO-Entec east eine SBR – Anlage mit vorgeschalteten Misch- und Ausgleichsbecken.

Das Abwasser aus einer Vorbehandlungsstufe Flotation und Zentrifuge wird zunächst in einer Mischstrecke mit Primärflockungsmittel versetzt.
Dann wird der pH – Wert von ca. pH = 4 auf pH = 7 angehoben und das Abwasser mit einem Polymer vernetzt. Das geflockte Abwasser gelangt in ein Misch- und Ausgleichsbecken. Durch Sedimentation trennt sich der chemische Fällschlamm und wird über einen Bodenräumer in Schlammtaschen gefördert. Von dort gelangt er in einen statischen Eindicker.

Das überstehende Wasser wird über einen Abzug portionsweise in die SBR – Reaktoren befördert. Hier findet der endgültige biologisch/ chemischer Abbau der Wasserinhaltsstoffe statt.

 

 

Anwendungsbeispiel Abwasser aus Klärschlammverbrennung/ Biogasanlage

 

Bei der Verbrennung von Klärschlamm fällen aus den vorgeschalteten Trocknern Brüden an.

Diese Brüden-Wässer sind teils hoch mit Stickstoff belastet.

Über einen zweiten Weg fallen Dünnschlämme und Gärreste an. Diese Stoffe werden über eine Zentrifuge auf höhere
TS – Gehalte gebracht, um sie für den Trockner annahmefähig zu machen.

Beide Abwasserströme sowohl aus der Trocknung, wie aus der Entwässerung der Zentrifuge werden der Kläranlage zugefügt.

Die Kläranlage ist zweistufig aufgebaut: Der erste Teil ist eine Hochlaststufe, die zyklisch mit den gemischten Abwasserströmen beschickt wird. In Abhängigkeit vom Füllstand erfolgt die Entnahme für die  nachgeschalteten  zwei SBR – Reaktoren. Diese Reaktoren werden abwechselnd, zeitversetzt beschickt .

Wegen der hohen CSB – und Stickstoffbelastung wird die Anlage mit Reinsauerstoff betrieben. Das Ergebnis dieses Einsatzes ist es, dass die Oxidationsrate stark erhöht wird.

Um auch die Denitrifikation gezielt zu betreiben, wird eine C- Quelle dosiert. Das gereinigte Abwasser wird der städtischen Kläranlage zugeführt und der Überschussschlamm in der eigenen Anlage verbrannt.

 

 

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